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Historie

Die Anfänge der Spedition Frings liegen im Jahr 1967. Zu diesem Zeitpunkt übernahm der Transportunternehmer Johann Frings die bahnamtliche Rollfuhr des Bahnhofs Kalenborn. Mithilfe zunächst eines LKWs begann er in St. Katharinen den Transport von Waren im Nahverkehr.
Aufgrund der Schließung und Zusammenlegung diverser Bahnhöfe folgte dann 1970 die Umsiedlung der Spedition Frings zur Güterabfertigung Linz, dem heutigen Firmensitz. 7 Jahre später, am 01.02.1977, kam es zur Übergabe des Stückgutfirmenzweiges an Eheleute Hans-Willi und Maria Frings. Somit erfolgte eine Aufteilung des ursprünglichen Betriebes in drei Unternehmen, aus welcher die Spedition Frings dann als eines dieser Unternehmen erwachsen konnte. 1988 kam es im Zuge der „Aktion-Stückfracht`88“ zu einer erneuten Zusammenlegung von Bahnhöfen; Daraus resultierte dann die lokale Übernahme des Stückgutgeschäftes der Bundesbahn. Damit einhergehend begann dann der Firmenausbau und eine Umwandlung in eine eigenständige Stückgutspedition. Von nun an führte die Spedition Frings den innerdeutschen Stückgutbetrieb auf eigene Regie aus. Die Ansiedlung in Linz und die daraus Folgende Übernahme von Geschäften führte zu einem annähernd linearen Firmenwachstum von einem hinzukommenden Fahrzeug pro Jahr. Ein derartiges Firmenwachstum ist nur begründbar auf einem Wachstum von Aufträgen, welches bei uns möglich war durch das Erhalten weitreichenderer Konzessionen. Die Spedition Frings startete ihre Tätigkeit im Stückgutbereich mit dem kleinsten Handlungsradius von 50 Kilometern und erweiterte dann durch Fleiß und Ehrlichkeit zunächst national ihren Einfluss durch die Fernverkehrskonzession. International wurde die Spedition Frings dann mittels erlangen der Bilateralen Konzession. Dies hatte erneut positive Auswirkungen auf die Produktivität des Unternehmens. Mittels der Pauschalisierung zu einer allgemeinen Eurolizenz im Jahre 2002 erhielt die Spedition Frings weiterhin alle benötigten Erlaubnisse um selbstständig wirken zu können. Natürlich geht dies nicht ohne Partnerfirmen, sodass die Spedition Frings früh Kooperationen begann, die bis heute noch ausdauern.  
Am 01.01.2014 erfolgte dann die Übergabe des Unternehmens an die Tochter des Geschäftsführers, Karin Schlemmer. Diese leitet das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Ehemann Uwe Schlemmer. Als dritte firmenleitende Generation, arbeiten sie aktiv zusammen an der Firmenmodernisierung und dem Ausbau des Betriebes, dabei stets auf die Optimierung firmeninterner- sowie wirtschaftlicher Prozesse fokussiert.

 Heute arbeiten wir noch nach den Werten, die der Firmengründer schon damals beschwor. Dazu zählt, dass alle Menschen als Geschäftspartner gleichgehalten werden müssen. Vor Allem aber auch, dass wir unsere Arbeit korrekt, treu und ehrlich machen; Ganz so wie es der Fuhrmannseid von 1691 schon vorgibt:

"Ich schwöre einen Eid zu Gott dem Allmächtigen, dass ich das Gut, das mir zu fahren aufgeladen wird für billigmäßige Belohnung dahin fahren, treulich verwahren und redlich überliefern, kein Stück verfahren oder irgend anderswo hinbringen als mir aufgegeben ist, was mir etwa an Geld und Wechseln zurückzubringen gereicht wird aufrichtig und ohne einzige Hinterhaltung überreichen und mich in allem also betragen will wie einem redlichen aufrichtigen und getreuen Fuhrmann gebührt."